Fazit und Reflexion

Dies ist mein letzter Beitrag für diesen Blog. Ich lasse Revue passieren, evaluiere unsere Schulungseinheit vom letzten Freitagmorgen und mache ein Fazit.

Im Rahmen unseres Studiums in Informationswissenschaft hatten wir im 4. Semester im Modul „Informationsgesellschaft, -ethik- und -politik“ den Auftrag, einen Blog mit Bezug zum Thema aufzubauen und ihn mit acht Beiträgen pro Person à mindestens 2’000 Zeichen zu befüllen. Dafür erstellten wir vorab ein Konzept und teilten die Aufgaben auf die drei teilnehmenden Personen auf. Zu einem Thema unserer Wahl sollten wir überdies eine Präsentation vor der Klasse halten und die Mitstudierenden informieren, nachdenken und diskutieren lassen.

Beim Bloggen haben wir die Geschichte und die Entstehung der Bewegung „Quantified Self“ beschrieben, Begriffe geklärt, einige Apps und Geräte vorgestellt, gezeigt, wo Chancen und Risiken liegen und immer wieder über unsere persönliche Erfahrungen berichtet. Dabei haben wir viel Neues erfahren, waren begeistert und inspiriert, belustigt und genervt, aber auch nachdenklich und irritiert. Darüber hinaus haben wir uns ausführlich on- und offline ausgetauscht.

Das Konzept ging etwas durcheinander, da wir anfangs davon ausgingen, es würde bereits mehr „gesicherte“ Information in Form von Forschungsliteratur zum Thema vorliegen, mit der wir arbeiten könnten. Stattdessen stiessen wir v.a. auf viele Zeitungsartikel, Beiträge in Radio und Fernsehen sowie Facebook-Seiten und Blogs und mussten das Konzept anpassen. Mirjam hat den Blog initialisiert und die Eckformate unserer Webseite gestaltet, und dafür sei ihr ganz herzlich gedankt. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten mit WordPress gelang uns der Umgang mit dem Programm gut und ging immer etwas leichter von der Hand.

In der Schulungseinheit vom letzten Freitag haben wir mit einem etwas seichten Filmchen ins Thema eingeführt, den Hintergrund der Bewegung beleuchtet und auch einen kleinen Abstecher in die Psychologie gewagt (QS als Methode, sich selbst besser kennen zu lernen und letztlich die Zügel über das eigene Leben besser in den Händen zu halten). Dann haben wir aufgezeigt, was alles gemessen wird, und jeder von uns hat mindestens eine Anwendung ausführlich vorgestellt. In Gruppen liessen wir Chancen und Risiken erarbeiten und haben in einem Fazit die wichtigsten Punkte zusammengebracht. Dabei haben wir den Anwendungen etwas mehr Zeit geschenkt, die kritische Würdigung, die im Blog immer wieder Thema war, ist in der Schulungseinheit etwas zu kurz gekommen. Wir waren froh, dass die Technik reibungslos funktionierte und die Klasse bereitwillig mitmachte.

Ich war am meisten überrascht über die Entdeckung, dass das Ganze, das sehr technisch und datenlastig daherkommt, auf ganz archaisch anmutenden Belohnungssystemen basiert: Der Mensch als Wesen, das gerne Beachtung findet und Belohnung und Zuspruch erhält. Persönlich habe ich zum Teil Gefühle für mein Pulse-Gerät entwickelt, die vielleicht ein Tamagotchi in den 90ern ausgelöst haben, und das erschien mir sehr absurd. Gestern habe ich auf meinem iPhone Endomondo, OptimizeMe, Moves, MoodPanda und MyFitnessPal gelöscht und mein Actismile schubladisiert. Das hat mich sehr erleichtert. In die nähere Zukunft begleiten wird mich einzig mein Withings Pulse, und ich freue mich auf weiteren Zuspruch und viele schöne Badges.

Vielen Dank allen Leserinnen und Lesern.

Autorin: Daniela

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2 Antworten zu Fazit und Reflexion

  1. danielaboe schreibt:

    Vielen Dank für den Tipp!

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