Mein Bezug zu Quantified-Self: Selbsterfahrung zweiter Teil

Am 11. April traf das Paket von Withings ein.

Withings paket adresse weggemacht

Withings ist eine in QS-Kreisen bekannte Firma, die in Issy les Moulineaux, nahe Paris, in Frankreich ansässig ist, 2008 gegründet wurde und verschiedene Gesundheitstools herstellt und vertreibt. Dem Paket entnehme ich eine formvollendete weisse Wifi-Körperwaage, einen Bodytracker mit verschieden farbenen Hüllen sowie ein Wifi-Blutdruckmessgerät. Die Waage und der Bodytracker (Withings nennt ihn „Withings Pulse“) sind rasch mit dem iPhone verbunden, das Withings App heruntergeladen und die persönlichen Eingaben in no time erledigt. Einzig das Bluckdruckmessgerät will nicht so wie ich will, und es bleibt mir unklar, woran das liegt. Ich lege es erstmal, etwas unzufrieden, zur Seite.

Das Withings Pulse nehme ich sofort in Betrieb (das Actismile trage ich jetzt in meiner anderen Hosentasche). Ich gehe in meiner Wohnung probehalber ein paar Schritte auf und ab, und es reagiert unverzüglich und zeigt mir die Anzahl Schritte an. Darüber hinaus kann das Gerät die zurückgelegten Höhenmeter, die Wegstrecke und die „verbrannten“ Kalorien aufzeigen. In den Programmpunkten folgt eine Möglichkeit, optional den Puls zu messen oder den Schlaf aufzuzeichnen, und zu guter Letzt gibt mir das Pulse die Zeit an. So far so good. Die Farben der Hüllen sind gefällig und befriedigen meine (mittelmässig) modischen Ansprüche.

Im Dashboard der Withings App auf dem iPhone sind die Körperfunktionen in wirklich ansprechenden Grafiken dargestellt. Zuerst stellt es einen Schmetterling dar, mit zwei Flügeln respektive diese zwei sind in vier Teilflügel unterteilt. Sie stehen für die Themen Gewicht, Aktivität, Schlaf und Herz. Umso mehr sie mit Farbe ausgefüllt sind, desto eher sind sie bereits gut entwickelt. In den kleiner ausgeprägten Flügeln besteht Optimierungsbedarf und mit touch darauf kann man Empfehlungen erhalten, wie das geschehen könnte.

Withings Schmetterling

Eigene Aufnahme: Withings Schmetterling

Bei mir sind das am 17. Mai, gut einen Monat nach Beginn des Experiments, der Schlaf, das Herz und (wen wundert’s) das Gewicht. Die Aktivität ist für mich etwas erstaunlich im „grünen Bereich“. Meine schöne, weisse Wifi-Körperwaage informiert mich, nun ja, über das Gewicht, den BMI, den Körperfettanteil (ui!!) und über den CO2-Gehalt im Raum. Seit einem Monat besteht also der erste Schritt in den Tag aus dem Gang auf die Waage und der zweite darin, mein Pulse zu montieren. Das Gerät sagt mir, dass 10‘000 Schritte am Tag Pflicht sind, und meistens schaffe ich das auch. Dabei hilft es bestimmt, dass ich schon eine Weile ziemlich konsequent Treppen steige und Lift-Fahren, wenn immer möglich, vermeide. Dass mein Büro im Geschäft im vierten Stock und eines meiner Hauptarbeitsgebiete, die Infothek, im Parterre liegen, schenkt sicher ein. Man wird mit badges belohnt. Gerade eben habe ich den Machu Picchu-Badge erhalten: 2’400 Meter Treppen gestiegen, nicht schlecht, für eine unsportliche Person wie mich!

Withings Machu Picchu Badge

Eigene Aufnahme: 2’400 Höhenmeter erreicht

Ich staune über mich selbst: Wie leicht ich mich motivieren lasse, dieses Tagesziel tatsächlich zu erreichen. Seit 10 Tagen konkurriere ich zudem mit meinem 15 Jahre jüngeren, ziemlich sportlichen Cou-Cousin. Auf meine Empfehlung hin hat er sich ein Pulse zugelegt und mich „als Freund herausgefordert“. Seither sehen wir im Menüpunkt „Rangliste“ auf dem iPhone, wer in der Wochenübersicht gerade vorne liegt. Im Moment tut er das mit 100 Schritten. Das kann man ändern: Demnächst auf meinem Hometrainer!

Withings nach Hometrainer

Eigene Aufnahme: Withings nach Hometrainer

Yeah!

Mehr dazu bald hier.

Autorin: Daniela

 

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