Motivation

Wer heute ein Smartphone besitzt, kommt kaum um ein Fitness- oder Lifestyle-App herum. Manche nutzen es als Motivation, um sich etwas mehr zu bewegen. Schritte werden gezählt, Geschwindigkeiten erfasst und manche Apps stellen sogar fest, ob man sich zu Fuss, per Velo oder mit motorisiertem Verkehrsmittel fortbewegt. Ziele können individuell gesetzt werden und das App unterstützt einem dabei diese zu erreichen. Andere dokumentieren ihre Essgewohnheit, vielleicht in der Hoffnung, ein paar Kilos zu verlieren. Hier wird jede Mahlzeit und Nascherei erfasst. Kalorien, Fettgehalt, Kohlenhydrate und Proteine werden gemessen und ausgewertet. Sind diese Apps mit einem Bewegungs-Tracker verknüpft, lässt sich sofort ablesen, wie viele Kalorien man bereits zu sich genommen hat und wie viel Bewegung somit angebracht wäre, um die maximale Kalorienzufuhr nicht zu überschreiten. Und dann gibt es diejenigen, die ihre ganzen Tagesabläufe und Körperliche Befindlichkeiten festhalten: Blutdruck, Blutzucker und Puls werden analysiert, der Schlaf überwacht und die Stimmung festgehalten. Es werden Rückschlüsse auf alle möglichen Symptome gemacht. Der Körper und die Psyche werden durchleuchtet, vermessen und in zählbaren Daten festgehalten.

Wir wollen untersuchen, woher der Trend der Selbstvermessung kommt, wie stark und in welchen Formen dieser in der Schweiz seine Wirkung zeigt. Zusätzlich werden wir die Quantified-Self-Bewegung kritisch beleuchten.

Auch wir nutzten bisher ein oder zwei Apps in geringem Masse, um beispielsweise unsere sportlichen Aktivitäten zu messen. Obwohl gerade so ein Bewegungs-App top motivierend wirkt, schwingen bei der Benutzung auch Bedenken mit. Es stellen sich Fragen wie: Was passiert mit meinen Daten? Wer weiss nun, wo ich mich gerade befinde? Wie könnten meine Daten missbräuchlich verwendet werden und von wem?

Noch sind wir Gelegenheitsnutzer, in den nächsten Wochen aber werden wir je ein App intensiver verwenden und in diesem Blog darüber berichten. Anhand dieses Selbst-Testes möchten wir herausfinden, inwiefern sich das „exzessive“ Nutzen eines bestimmten Apps auf unser Verhalten auswirken wird.

Autorin: Mirjam

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